Der Labyrinthgarten (Waffenplatz)
Wissenschaft ist ohne Irrungen und Wirrungen nicht denkbar. Diese Erkenntnis soll im übertragenen Sinne der Labyrinthgarten verdeutlichen. Hier finden sich Sackgassen, hier sind überraschende Wendungen und Umwege nötig, um zum Ziel zu kommen. Auf sechs Wissenschaftstafeln werden den Besuchern interessante Erfindungen vorgestellt, die durch „Irrwege“ zustande gekommen sind: Was ist zum Beispiel der Lotus-Effekt? Wie kam es zur Entdeckung des Penicillin, Zellophan, Kautschuk, der gelben „post-it“-Zettel und des Klettverschlusses?
Die Wege durch das Labyrinth werden durch 1,80 Meter hohe Hainbuchen-Hecken begrenzt. Die Heckenelemente haben eine Länge von insgesamt 180 Metern. Wer sich auf den Weg macht, darf sich zwischendurch auf eine Ruhemöglichkeit am Wasser ebenso freuen, wie am Ende des Labyrinths auf den drei Meter hohen „Turm der Erkenntnis“: Von dort aus lässt sich das ganze Labyrinth mit seinen Irrwegen überblicken.
(Der Labyrinthgarten wurde von der Garten- und Landschaftsbau GmbH und Co.KG Friedemann Richter aus Oldenburg gestaltet.)
Quelle: http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=2287#c3325